Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Menü
Bildergalerie überspringen
Fahrwerk_Info-0721df6e

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Allgemein

Wir haben ein großes Netz an Händlern, die mit unseren Produkten vertraut sind. Unter https://linnepe.eu/Servicepartner/ finden Sie einen ServicePartner in Ihrer Nähe.

Der Selbsteinbau unserer Produkte ist möglich. Generell empfehlen wir den Einbau durch eine Fachwerkstatt durchführen zu lassen. Unser hydraulisches Stützensystem darf nur durch geschulte ServicePartner (diese finden Sie unter https://linnepe.eu/Servicepartner/) oder bei uns im ServiceCenter verbaut werden.

Anhängerkupplung (AHK)

Entscheidenden Einfluss auf die Wahl der richtigen Anhängekupplung hat der D-Wert der Konstruktion. Der D-Wert ist das Maß für die Festigkeit der Zugvorrichtung, der nach einer feststehenden Formel berechnet wird. Allerdings spielen mehrere Faktoren eine Rolle. AusführlicheInformationen finden Sie in unserem Ratgeber: Anhängerkupplung Wohnmobil Ratgeber

Die maximale Anhängelast ihres Fahrzeuges finden Sie im Fahrzeugschein unter:
O.1: gebremst
O.2: ungebremst

Um prüfen zu können, ob wir diese Anhängelast anbieten können, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Je nach Fahrzeug kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Bodenfreiheit im Heckbereich durch den Verbau einer Anhängerkupplung geringfügig verringert. Die genaue Auswirkung hängt dabei vom jeweiligen Fahrzeugmodell und der Einbausituation ab.

Ja, die Anhängerkupplung kann grundsätzlich selbst montiert werden, da eine entsprechende Montageanleitung beiliegt. Wir empfehlen jedoch, den Einbau von einer fachkundigen Person oder einer spezialisierten Werkstatt durchführen zu lassen, um eine korrekte Montage, die Einhaltung aller technischen Vorgaben sowie eine einwandfreie Funktion und Sicherheit zu gewährleisten.

Das Zuggesamtgewicht des Fahrzeuges bleibt bei einer Auflastung unberührt.

Dadurch kann es sein, dass sich die Anhängelast durch die Auflastung verringert.

Beispiel:
Zuggesamtgewicht: 5500kg
Vor der Auflastung: 3500kg + 2000kg = 5500kg
Zugfahrzeug: 3500kg
Anhängelast: 2000kg:

Zuggesamtgewicht: 5500kg
Nach der Auflastung: 4090kg + 1410kg = 5500kg
Zugfahrzeug: 4090kg
Anhängelast: 1410kg

Zusätzlich ist noch der D-Wert der Anhängerkupplung zu berücksichtigen:siehe D-Wert

Jedes Wohnmobil ist individuell aufgebaut. Damit unser ServiceTeam prüfen kann, ob Ihr Fahrzeug eine Rahmenverlängerung benötigt, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular und teilen Sie uns Ihre fahrzeugspezifischen Angaben mit.

Nein. Alle Anhängerkupplungen verfügen über ein Typenschild mit E*-Nummer. Eine Eintragung in den Fahrzeugschein ist nicht notwendig, aber möglich.
Solange die Anhängekupplung nicht in den Fahrzeugschein eingetragen ist, sind die technischen Unterlagen der Anhängekuppung mitzuführen.

Reisemobile:

Die bestehende Anhängerkupplung bleibt bei der Montage eines Linnepe Lastenträgers unberührt.
Möchten Sie die Anhängerkupplung nutzen, kann der Linnepe Lastenträger werkzeuglos mittels Schnellspannverschlüssen innerhalb kürzester Zeit demontiert werden.

Eine gleichzeitige Nutzung von Anhängerkupplung und Lastenträger ist nicht möglich.

Kastenwagen:

Linnepe Lastenträger sind mit der abnehmbaren Anhängerkupplung von Linnepe kompatibel. Hier muss lediglich der Kugelkopf für die Montage des Lastenträgers demontiert werden.

Möchten Sie die Anhängerkupplung nutzen, kann der Linnepe Lastenträger werkzeuglos mittels Schnellspannverschlüssen innerhalb kürzester Zeit demontiert werden.

Eine gleichzeitige Nutzung von Anhängerkupplung und Lastenträger ist nicht möglich.

Ja, das ist möglich. In Verbindung mit einer starren Anhängerkupplung können die Hecktüren geöffnet werden, da der Kugelkopf entsprechend verstellt werden kann. So bleibt der Zugang zum Laderaum auch bei montiertem Fahrradträger gewährleistet. Dies ist allerdings nur mit Fahrradträgern bestimmter Hersteller möglich.

Nein. Durch den Verbau einer Anhängerkupplung ist es nicht möglich, die zulässige Nutzlast der Heckgarage zu erhöhen. Die maximal erlaubte Nutzlast der Heckgarage wird durch die Konstruktion des Fahrzeugs und die Vorgaben des Fahrzeugherstellers festgelegt und bleibt unabhängig von einer nachgerüsteten AHK unverändert.

Ja, der Einbau einer Zusatzluftfeder ist grundsätzlich empfehlenswert. Die Fahrwerke vieler Fahrzeuge sind bereits serienmäßig nahe an ihrer Belastungsgrenze ausgelegt. Durch die Anhängerkupplung kommt zusätzliches Gewicht auf die Hinterachse, was die Belastung weiter erhöht. Eine Zusatzluftfeder unterstützt die Hinterachse wirkungsvoll und trägt dazu bei, den Fahrkomfort sowie die Fahrsicherheit deutlich zu verbessern – insbesondere bei beladenem Fahrzeug oder Anhängerbetrieb.

Die im Fahrzeugschein eingetragene Anhängelast darf nicht überschritten werden. Dies gilt auch, wenn der D-Wert der Anhängekupplung eine größere Anhängelast zulassen würde.

Lastenträger

Ja, der Lastenträger kann grundsätzlich selbst montiert werden, da eine entsprechende Montageanleitung beiliegt. Wir empfehlen jedoch, den Einbau von einer fachkundigen Person oder einer spezialisierten Werkstatt durchführen zu lassen, um eine korrekte Montage, die Einhaltung aller technischen Vorgaben sowie eine sichere und einwandfreie Funktion zu gewährleisten.

Ja. Der Linnepe ProShock ist eintragungspflichtig. Die Abnahme erfolgt in der Regel per TÜV‑Einzelabnahme auf Basis der mitgelieferten Unterlagen. Die Eintragung stellt sicher, dass das Fahrzeug weiterhin den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Das lässt sich nicht pauschal angeben, da der Überstand je nach Fahrzeugmodell und verwendetem Lastenträger unterschiedlich ausfallen kann. Maßgeblich sind die jeweiligen Produktdaten. Bitte informieren Sie sich daher immer direkt beim entsprechenden Lastenträger‑Produkt über die konkreten Abmessungen und den genauen Überstand.

Wir bieten Lastenträger sowohl für den Transport von Roller/Motorrad als auch für Fahrräder/E-Bikes an.

Auf unserer Übersicht erhalten Sie detaillierte Produktinformationen zu unseren Lastenträgern.

Um prüfen zu können, ob Ihr Fahrzeug eine Rahmenverlängerung benötigt, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular:https://linnepe.eu/Kontakt/

Ja, wir empfehlen den Einbau einer Zusatzluftfederung. Durch den Lastenträger und dessen Beladung wirkt zusätzliches Gewicht auf die Hinterachse, wodurch sich das Heck absenken kann. Dies kann die Bodenfreiheit sowie den Böschungswinkel im Heckbereich verringern und im ungünstigen Fall zu einem Aufsetzen führen – zum Beispiel bei steilen Rampen oder beim Auffahren auf eine Fähre. Eine Zusatzluftfederung unterstützt die Hinterachse wirkungsvoll, verbessert die Fahrstabilität, erhöht den Fahrkomfort und trägt dazu bei, die Bodenfreiheit im Heckbereich zu erhalten.

Der Lastenträger lässt sich dank der seitlich angeordneten Schnellspannverschlüsse einfach und werkzeuglos demontieren. Durch das Öffnen der Schnellverschlüsse kann der Träger in wenigen Handgriffen abgenommen werden, was eine komfortable Handhabung und schnelle Demontage bei Nichtgebrauch ermöglicht.

Der Linnepe ProShock bietet gegenüber der CoilSpring einen zusätzlichen Mehrwert, da es sich um ein komplett vormontiertes Komfortfederbein handelt. Es kombiniert die bewährte progressive CoilSpring‑Feder mit einem speziell abgestimmten Komfortstoßdämpfer, entwickelt in Zusammenarbeit mit Bilstein. Dadurch werden Fahrkomfort, Fahrstabilität und Sicherheit, insbesondere bei Seitenwind und Kurvenfahrten, nochmals deutlich verbessert.

Mit einem Linnepe Lastenträger können je nach System und Fahrzeugtyp unterschiedlich viele Fahrräder transportiert werden. Bei Reisemobilen ist mit dem Linnepe Findus die Mitnahme von bis zu vier Fahrrädern möglich. Alternativ können mit dem Linnepe XtraFold bei Reisemobilen bis zu zwei Fahrräder transportiert werden. Bei Kastenwagen ermöglicht der SlidePort den Transport von bis zu vier Fahrrädern, während mit dem GiroVan bis zu zwei Fahrräder mitgeführt werden können. Bitte beachten Sie stets die fahrzeugspezifischen Vorgaben sowie die maximale zulässige Traglast des jeweiligen Lastenträgers.

Die maximale Nutzlast, welche freigegeben werden kann, ist fahrzeugspezifisch. In den meisten Fällen liegt diese bei 130kg in der 3,5T-Klasse.

Für die genaue Bestimmung der Nutzlast, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular: https://linnepe.eu/Kontakt/

Ja, je nach Fahrzeug ist das möglich. Durch den Anbau eines Lastenträgers verändert sich der Böschungswinkel im Heckbereich. Zusätzlich wirkt das Mehrgewicht des Trägers auf die Hinterachse, wodurch sich das Heck absenken kann. Ein Aufsetzen – etwa beim Auffahren auf eine Fähre oder steile Rampen – kann daher nicht ausgeschlossen werden. Um dem entgegenzuwirken, empfehlen wir grundsätzlich den Einbau einer Zusatzluftfederung, da diese die Hinterachse unterstützt und die Bodenfreiheit sowie den Fahrkomfort verbessert.

Ja, der benötigte E‑Satz ist derselbe wie bei einer Anhängerkupplung. So ist eine zuverlässige Stromversorgung gewährleistet und alle Funktionen des Lastenträgers können ordnungsgemäß genutzt werden.

Ein Lastenträger am Wohnmobil verändert die Gewichtsverhältnisse am Fahrzeug erheblich. Mit drei einfachen Schritten lässt sich berechnen, ob die Achslast des Fahrzeugs ausreicht bzw. wieviel zusätzliches Gewicht auf den Lastenträger am Wohnmobil aufgeladen werden kann. Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie in unseremRatgeber Lastenträger Wohnmobil Ratgeber

Hydraulische Hubstützen (LQH)

Die LINNEPE QuickLift Hydraulik verfügt über eine Notbedienung. Sollte die Hydraulik einmal nicht eingeschaltet werden können, können die Stützen über einen Notbedienhebel am Pumpenaggregat manuell eingefahren werden.

Die LINNEPE QuickLift Hydraulik kann je nach Fahrzeugaufbau über die Starterbatterie oder die Aufbaubatterie mit Spannung versorgt werden. Welche Lösung im jeweiligen Fahrzeug sinnvoll ist, entscheidet der autorisierte Fachbetrieb im Rahmen der Installation.

A) Fest installiertes Bedienteil

  1. System einschalten
  2. Manuellen Modus (Handsymbol) aktivieren
  3. Fahrzeug per Wasserwaage exakt in Waage ausrichten (Stützenpaare manuell fahren)
  4. Manuellen Modus verlassen
  5. „Einfahren“ + „Automatische Nivellierung“ gemeinsam ≥ 5Sek. drücken → erster Piep‑Ton = Start Speicherung
  6. Während der Speicherung: Stützen‑Symbole blinken, alle anderen LEDs leuchten dauerhaft
  7. Zweiter Piep‑Ton = Speicherung abgeschlossen
  8. System ausschalten

B) Abnehmbares Bedienteil

  1. System einschalten
  2. Stop‑Taste lang halten → Signalton & Display‑Symbole blinken (Expertenmodus)
  3. Fahrzeug mit Wasserwaage exakt ausrichten
  4. Autonivellierungs‑Taste drücken, bis Quittierungston ertönt

System aus‑ und wieder einschalten, Stützen einfahren → Nullpunkt gesetzt

A) Fest installiertes Bedienteil

  1. System einschalten
  2. Einmalige Bluetooth‑Kopplung (Radius ca. 20 m)
  3. Den Anweisungen in der App folgen

B) Abnehmbares Bedienteil

  1. System einschalten
  2. Stop‑Taste 5–8 Sek. halten Expertenmodus
  3. ALL IN drücken – Display blinkt
  4. In der App Koppeln gedrückt halten und den Anweisungen folgen
  5. Nach Bestätigungssignal endet das Blinken → Kopplung abgeschlossen

Nein, durch den Einbau der LINNEPE QuickLift Hydraulik geht keine Bodenfreiheit verloren.

Die Stützen werdenso tief wie möglich montiert, um einenmaximalen Hubwegzu gewährleisten – jedoch gleichzeitigso hoch wie nötig, damit die Stützennicht der tiefste Punkt des Fahrzeugswerden und somit keine Bodenfreiheit eingebüßt wird.

Die Montage erfolgt immer fahrzeugspezifisch und so, dass ein sicherer Betrieb und ausreichende Bodenfreiheit gewährleistet bleiben.

Die LINNEPE QuickLift Hydraulik ist grundsätzlich wartungsarm. Ein Ölwechsel wird alle vier bis fünf Jahre empfohlen.

Zusätzlich sollten die Kolben der Hydraulikzylinder drei- bis viermal jährlich gereinigt und anschließend mit einem geeigneten Haftschmiermittel, z. B. Würth HHS 2000, neu eingesprüht werden.

Da die Einsatzbedingungen stark variieren können, kann eine häufigere Reinigung notwendig sein – besonders bei hoher Verschmutzung.

Wichtig:
Wenn das Fahrzeug länger unter stark belastenden Bedingungen steht (z. B. mehrere Wochen direkt am Meer, wodurch Salzablagerungen entstehen), sollten die Kolben vor dem Einfahren gereinigt werden.

So wird richtig gereinigt und abgeschmiert:

  1. Kolben ausfahren lassen.
  2. Nur mit klarem Wasser abspülen – keine Reiniger, keine Seifen, keine aggressiven Mittel.
  3. Mit einem sauberen Tuch vollständig trocknen.
  4. Anschließend die Kolben mit einem hochfesten Haftschmiermittel (z. B. Würth HHS 2000) einsprühen bzw. abschmieren.
  5. Kurz einziehen und wieder ausfahren lassen, damit sich das Schmiermittel gleichmäßig verteilt.

Eine Wiegefunktion macht nur dann Sinn, wenn diese auch bei unterschiedlichsten Gegebenheiten (z.B. große Temperaturunterschiede) immer genau wiegt.
Bereits eine Toleranz von nur 3% ergibt bei einem Fahrzeuggewicht von 3500kg eine Abweichung von +/- 105kg.

Aufgrund systembedingter Mess- und Toleranzabweichungen haben wir uns bewusst gegen eine integrierte Wiegefunktion entschieden. Dadurch konzentriert sich die Anlage vollständig auf ihre Kernaufgaben – präzises Nivellieren und maximale Standstabilität.

Nein. Die LINNEPE QuickLift Hydraulik benötigt keine ABE, kein Teilegutachten und muss nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.

A) Fest installiertes Bedienteil

  1. System einschalten
  2. Symbol Tankentleerung ≥ 5 Sek. drücken
  3. Fahrzeug in gewünschte Schräglage bringen
  4. Symbol Tankentleerung erneut ≥ 5 Sek. drücken
  5. Speicherung abgeschlossen, wenn ein weiterer Piep‑Ton ertönt und die LED erlischt
  6. System ausschalten

B) Abnehmbares Bedienteil

  1. System einschalten
  2. Stop‑Taste lang drücken (Expertenmodus)
  3. Kurz Grauwassertank‑Taste drücken
  4. Fahrzeug in Position fahren
  5. Erneut Grauwassertank‑Taste drücken (Speichern)

Ja, die Anlage ist per App steuerbar. Voraussetzung:LINNEPE App Version V20 und aktivierte Standortfreigabe.

Das Pumpenaggregat der LINNEPE QuickLift Hydraulik kann sowohl innerhalb des Fahrzeugs als auch unter dem Fahrzeugmontiert werden. Bei einer Unterflurmontage wird das Aggregat mit einer Unterflurbox installiert, um es vor Witterungseinflüssen, Steinschlägen und anderen äußeren Einflüssen zu schützen.

Nein, die LINNEPE QuickLift Hydraulik darf ausschließlich von geschulten LINNEPE Service‑Partnern montiert werden. Eine Eigenmontage ist nicht zulässig, da nur autorisierte Fachbetriebe über die notwendige Qualifikation und Erfahrung verfügen, um eine sichere und fachgerechte Installation zu gewährleisten.

Die LINNEPE QuickLift Hydraulik verfügt über eine automatische Sicherheitsfunktion.
Wird der Motor gestartet, während die Stützen noch ausgefahren sind, ertönt ein Warnsignal, und die Stützen fahren automatisch ein. Dadurch wird verhindert, dass Sie versehentlich mit ausgefahrenen Stützen losfahren und Ihr Fahrzeug oder die Anlage beschädigen.

Ja, die LINNEPE QuickLift Hydraulik kann grundsätzlich für den Radwechsel genutzt werden. Es ist jedoch zwingend erforderlich, Unterstellböcke unter das Fahrzeug zu stellen, um die Sicherheit zu gewährleisten und ein Herunterfallen des Fahrzeugs bei einem möglichen Hydraulikversagen zu verhindern.

Ja, die LINNEPE QuickLift Hydraulik verfügt über eine speicherbare Position mit Grauwassersymbol. Über diese Funktion wird das Fahrzeug gezielt auf der dem Grauwassertankablauf gegenüberliegenden Seite angehoben, sodass der Grauwassertank schneller und vollständiger entleert werden kann.

Grundsätzlich ist ein Ausbau der LINNEPE QuickLift Hydraulik sowie eine Übertragung auf ein anderes Fahrzeug möglich. Das betrifft in erster Linie das Hauptaggregat. Je nach Fahrzeug werden jedoch andere Hubstützen benötigt. Zudem müssen die Hydraulikschläuche grundsätzlich erneuert werden. Darüber hinaus bleiben am ursprünglichen Fahrzeug Bohrungen, beispielsweise für das Bedienteil oder die Stromversorgung, zurück. Aus wirtschaftlicher Sicht ist ein Umbau daher meist nicht empfehlenswert. In der Praxis ist es sinnvoller, den Mehrwert der Hubstützenanlage beim bestehenden Fahrzeug zu belassen und das neue Fahrzeug mit einer neuen LINNEPE QuickLift Hydraulik auszustatten.

Die LINNEPE QuickLift Hydraulik hat – je nach Ausführung – ein Gesamtgewichtab etwa 46 kg.

Die Gewichtsverteilung erfolgtin der Regel gleichmäßig auf Vorder- und Hinterachse, kann jedoch je nach Fahrzeugtyp undMontageposition des Pumpenaggregatsleicht variieren.

Für die verbleibende Zuladung bedeutet dies:
Das Systemgewicht reduziert die verfügbare Nutzlast entsprechend, wobei sich die Last
typischerweise gleichmäßig auf beide Achsen verteilt.

Ja, die LINNEPE QuickLift Hydraulik ist grundsätzlich sowohl mitAnhängerkupplungenals auch mitLastenträgernkombinierbar.

Wenn eine Anhängerkupplung oder ein Lastenträger vonLINNEPEverbaut ist, ist die Montage der Hubstützenanlage in der Regel problemlos möglich.
Bei Anbauteilen anderer Hersteller
sollte die Montagemöglichkeit individuell geprüft werden.
Hierzu empfiehlt es sich, dem LINNEPE‑Serviceteam
Fotos der vorhandenen Anbauteilezur Verfügung zu stellen.

Auflastung

Durch eine Zusatzluftfederung an der Hinterachse des Fiat Ducato wird die vorhandene Blattfederung unterstützt bzw. entlastet. Das Fahrverhalten des Wohnmobils wird optimiert und gewinnt mehr Fahrsicherheit und Fahrkomfort.

Wird das Wohnmobil über 3,5 tonnen aufgelastet, ändert sich für den Fahrer einiges. Die wichtigsten Punkte sind der benötigte Führerschein, eventuelle Mautgebühren, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote.In einem Ratgeber haben wir die wichtigsten Informationen zu den Veränderungen bei einer Auflastung von über 3500kg zusammengestellt.

Grundvorraussetzung für eine Auflastung ist die Montage unserer Zusatzluftfederung. Soll hier nicht nur das zulässige Gesamtgewicht (ZGG) sondern auch die Hinterachslast erhöht werden, muss evtl. eine neue Rad-/Reifenkombination mit entsprechender Traglast montiert werden. Die Traglast der Reifen als auch der Felgen muss die Hälfte der angestrebten Achslast aufweisen.

Mehr Informationen zm Thema Auflastung finden Sie hier: Auflastung

Wir bieten für viele blattgefederte Chassis durch Montage unserer Zusatzluftfederung Auflastungsmöglichkeiten an. Unter Auflastung erhalten Sie hierzu detaillierte Informationen. Gerne können Sie auch Ihre Anfrage über das fahrzeugspezifische Kontaktformular stellen.

Die Auflastung eines Wohnmobils ist mit einer Zusatzluftfederung möglich. Eine Zusatzluftfederung kann das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs erhöhen und gleichzeitig die Hinterachslast steigern, was mehr Zuladung ermöglicht.
So funktioniert es
  • Einbau der Zusatzluftfederung:
    Eine Zusatzluftfederung wird an der Hinterachse nachgerüstet und ergänzt die Serienfederung.
  • Anhebung der Achslast:
    Die Zusatzluftfederung trägt das zusätzliche Gewicht und ermöglicht so eine Erhöhung der zulässigen Hinterachslast (bei Nutzung geeigneter Felgen).
  • Anpassung des zulässigen Gesamtgewichts:
    Durch die höhere Achslast und die Fähigkeit des Zusatzluftfederungssystems, das erhöhte Gewicht zu tragen, kann das zulässige Gesamtgewicht des Wohnmobils angehoben werden, z. B. beim Fiat Ducato auf bis zu 4.700 kg.
  • Benötigte Schritte:
    Für die Auflastung ist ein zusätzliches technisches Gutachten und eine Abnahme durch den TÜV erforderlich.
    • Die entsprechende Dokumentation muss bei der Zulassungsstelle eingetragen werden.
    • Falls eine Erhöhung der Hinterachslast über das serienmäßige Maß hinaus notwendig ist, müssen unter Umständen auch Reifen und Felgen mit höherer Traglast montiert werden.
Vorteile
  • Mehr Zuladung:
    Sie können mehr Ausrüstung mitnehmen, wie z. B. Fahrräder, SUP-Boards, Vorzelte oder weitere Zubehörteile.
  • Verbesserter Fahrkomfort:
    Die Zusatzluftfederung kann das Fahrverhalten stabilisieren, das Aufschaukeln reduzieren und das Fahrzeug ruhiger machen.
  • Einstellbares Niveau:
    Die Zusatzluftfederung ermöglicht es, das Fahrzeugniveau über einen Kompressor anzupassen um das Heck anzuheben, oder abzusenken.

Grundvoraussetzungfür die Auflastung eines Fiat Ducato oder baugleichen Fahrzeuges mit Eurochassis (Heavy)auf 4700 kg ist die Montage unserer Zusatzluftfederung. Da in diesem Fall auch die Hinterachse (auf 2600kg) aufgelastet werden muss, kann es sein, dass ebenfalls eine neue Rad-/Reifenkombination notwendig ist.
Die Traglast der Reifen als auch der Felgen muss die Hälfte der angestrebten Achslast aufweisen.

Das Zuggesamtgewicht des Fahrzeuges bleibt bei einer Auflastung unberührt.

Dadurch kann es sein, dass sich die Anhängelast durch die Auflastung verringert.

Beispiel:
Zuggesamtgewicht: 5500kg
Vor der Auflastung: 3500kg + 2000kg = 5500kg
Zugfahrzeug: 3500kg
Anhängelast: 2000kg:

Zuggesamtgewicht: 5500kg
Nach der Auflastung: 4090kg + 1410kg = 5500kg
Zugfahrzeug: 4090kg
Anhängelast: 1410kg

Zusätzlich ist noch der D-Wert der Anhängerkupplung zu berücksichtigen. Der D-Wert ist das Maß für die Festigkeit der Zugvorrichtung, der nach einer feststehenden Formel berechnet wird. Allerdings spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Ratgeber: Anhängerkupplung Wohnmobil Ratgeber

Der Einbau einer Zusatzluftfederung AirLift Maxi ist von versierten Monteuren schnell erledigt. Je nach Fahrzeugtyp sind Montage, TÜV-Abnahme und Einweisung durch den Monteur in einem Arbeitstag erledigt. Der Fahrzeugbesitzer muss dann noch die Änderung bei seine Zulassungsstelle in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen.

Da jetzt die Hinterachse einer höheren Belastung ausgesetzt werden kann, muss sowohl die Felge, als auch der Reifen die notwendige Traglast besitzen. Dies muss nachweisbar sein. Liegt vom Felgenhersteller kein Gutachten vor, muss eine neue Rad-/Reifenkombination mit passendem Gutachten montiert werden.
Die Traglast der Reifen als auch der Felgen muss die Hälfte der angestrebten Achslast aufweisen.

Unsere Luftfederung AirLift wird schon seit den 1980er Jahren produziert. Bei Bedarf können wir Ihnen gerne eine Bestätigung zur Markteinführung der Luftfederung zukommen lassen.

Mehr zum Thema Wohnmobil Oldtimer auflasten finden Sie in unserem Ratgeber Ratgeber Wohnmobil Oldtimer

Die LINNEPE QuickLift Hydraulik kann Schräglagen von bis zu 4° ausgleichen und sorgt damit für einen sicheren und komfortablen Stand des Fahrzeugs.

Dies ist nicht möglich. Die Auflastungsmöglichkeiten wurden von den Sachverständigen mit unseren Zusatzluftfederungen in aufwendigen Verfahren geprüft und freigegeben. Die Auflastungsgutachten sind somit nur mit unseren Zusatzluftfederungen immer im Zusammenhang mit den spezifischen Chassis gültig.

Beim Einbau dieser Komponenten handelt es sich um eine Fahrwerksveränderung. Diese muss von einem Sachverständigen begutachtet werden und ist eintragungspflichtig.

Nach der Montage unserer AirLift Maxi ist es möglich nicht nur das zulässige Gesamtgewicht (ZGG) sondern auch die Hinterachslast zu erhöhen. Bei den Auflastungs-Gutachten für unsere Zusatzluftfederung ist eine Veränderung an der Vorderachse nicht nötig.

Wir empfehlen den Druck in der Zusatzluftfederung vor Nutzung eines Hubstützensystems auf das Minimum zu reduzieren. Vorteil: Das Fahrzeug steht dann tiefer und die Stützen haben einen größeren effektiven Hub. Das ermöglicht den Ausgleich von größeren Schräglagen.

TriGas Alarm

Das Kabel ist ca. 2 m lang und kann auf bis zu 3 m verlängert werden.

Das Kabel ist ca. 2 m lang und kann auf bis zu 3 m verlängert werden.

Es wird eine 2‑Ampere‑Sicherung benötigt, die zwischen Sensor und Aufbaubatterie installiert wird. Die Sicherung sollte nahe der Batterie sitzen.

Kohlenmonoxid hat nahezu die gleiche Dichte wie Luft und verteilt sich gleichmäßig im Raum. Daher kann der Sensor es nicht zuverlässig erkennen.

Nein. Der TriGasAlarm ist für die Überwachung in der Nacht entwickelt worden. Das bedeutet: Sie schalten den Gaswarner ein, wenn Sie zu Bett gehen und morgens nach dem Aufstehen wieder aus. Der Dauerbetrieb kann zu Fehlfunktionen oder Fehlalarmen führen

Aus Sicherheitsgründen sowie für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild sollten die Kabel hinter der Verkleidung verlegt werden.

Durch einmaliges Drücken auf die Oberseite während des akustischen Signals wird der Alarmton deaktiviert.

Nein, der TriGas sollte nicht an Orten mit starkem Luftzug, wie z. B. neben Fenstern, Türen oder Lüftungsschlitzen, montiert werden. Frischluft kann die Gaskonzentration verdünnen, sodass der Sensor Gas nicht oder erst verspätet erkennt.

Der TriGas wird in einer Höhe von ca. 10 cm an einer Wand montiert. Der elektrische Anschluss muss für eine einwandfreie Funktion direkt an die 12‑Volt‑Aufbaubatterie erfolgen. Der Zusatzsensor wird ca. 10 cm unterhalb der Decke angebracht. Ein zentraler Ort im Wohnbereich ist ideal – möglichst in der Nähe von Schlafplätzen, aber nicht in der Nähe von Fenstern, Türen oder Lüftungsschlitzen, um Fehlalarme durch Zugluft zu vermeiden.

Der TriGasAlarm muss an eine 12-Volt-Aufbaubatterie angeschlossen werden. Der Betrieb über einen Wechselrichter kann zu Fehlfunktionen führen.

Ja, der Linnepe TriGasAlarm kann auch in Kastenwagen und Transportern problemlos verbaut werden. Er ist für Wohnmobile, Kastenwagen und Vans geeignet.

Das Hauptgerät und Zusatzsensor können beide in Deckennähe verbaut werden. Wichtig ist, dass genug Freiraum (ca. 10 cm) um die Geräte herscht, damit die Luft zirkulieren kann.