Light-Chassis
Mehr Zuladungsreserven schaffen – Wohnmobil mit Light-Chassis auflasten
Viele Wohnmobilbesitzer sind mit ihrem Fahrzeug urlaubsfertig gepackt am Gewichtslimit – oder sogar weit darüber. Gerade bei Wohnmobilen auf Basis Fiat Ducato und baugleiche Fahrzeuge mit Light-Chassis bleiben ab Werk oft nur geringe Zuladungsreserven – und wenig Möglichkeiten bei der Auflastung.
Durch ein neues Auflastungsgutachten bieten wir jetzt die Möglichkeit blattgefederte Wohnmobile auf Basis des beliebten Eurochassis (Fiat Ducato, Peugeot Boxer oder Citroen Jumper ab 06/2006), durch den Einbau einer AirLift Maxi Zusatzluftfederung an der Hinterachse die Zuladungsreserven des Light-Chassis deutlich auszuweiten. Mit dem Gutachten kann die Hinterachse auf bis zu 2.400 Kilogramm und das Gesamtgewicht auf bis zu 4.250 Kilogramm aufgelastet werden. Voraussetzung hierfür ist neben den genannten Fahrwerksanpassungen
- ein zulässiges Gesamtgewicht von mindetens 3.500 kg
- eine ausreichende Tragfähigkeit der Rad-/Reifenkombination.
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Auch Besitzer von Wohnmobilen, die schon eine Linnepe AirLift Maxi verbaut haben, können jetzt von unserem erweiterten Gutachten profitieren! Einfach das neue Gutachten für 150,- € bei uns erwerben und schon kann das Fahrzeug, unter den passenden technischen Voraussetzungen, nachträglich die Hinterachse auf bis zu 2.400 Kilogramm und das Gesamtgewicht auf bis zu 4.250 Kilogramm aufgelastet werden. Setzen Sie sich einfach mit unserem Service in Verbindung.
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So gehts
Light-Chassis auflasten: so gehts
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Typenschild prüfen
Auf dem Typenschild im Motorraum sollte ein zulässiges Gesamtgewicht von mindestens 3.500 Kilogramm vermerkt sein. Damit wird festgelegt, ob eine Erhöhung der Hinterachslast bzw. des zulässigen Gesamtgewichts möglich ist. -
Zusatzluftfeder einbauen
Durch die Montage einer Linnepe Zusatzluftfederung AirLift Maxi kann die Hinterachslast sowie das zulässige Gesamtgewicht erhöht werden. -
TÜV-Abnahme und Eintragung
Technische Änderungen am Fahrwerk müssen von TÜV oder DEKRA abgenommen werden. Nach der Montage wird das Fahrzeug einem Prüfer vorgestellt, der den Einbau sowie das Teile- bzw. Auflastgutachten prüft. Anschließend erfolgt die Eintragung in die Fahrzeugpapiere bei der Zulassungsstelle.
FAQs zur Auflastung
Durch eine Zusatzluftfederung an der Hinterachse des Fiat Ducato wird die vorhandene Blattfederung unterstützt bzw. entlastet. Das Fahrverhalten des Wohnmobils wird optimiert und gewinnt mehr Fahrsicherheit und Fahrkomfort.
Wird das Wohnmobil über 3,5 tonnen aufgelastet, ändert sich für den Fahrer einiges. Die wichtigsten Punkte sind der benötigte Führerschein, eventuelle Mautgebühren, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote.In einem Ratgeber haben wir die wichtigsten Informationen zu den Veränderungen bei einer Auflastung von über 3500kg zusammengestellt.
Grundvorraussetzung für eine Auflastung ist die Montage unserer Zusatzluftfederung. Soll hier nicht nur das zulässige Gesamtgewicht (ZGG) sondern auch die Hinterachslast erhöht werden, muss evtl. eine neue Rad-/Reifenkombination mit entsprechender Traglast montiert werden. Die Traglast der Reifen als auch der Felgen muss die Hälfte der angestrebten Achslast aufweisen.
Mehr Informationen zm Thema Auflastung finden Sie hier: Auflastung
Wir bieten für viele blattgefederte Chassis durch Montage unserer Zusatzluftfederung Auflastungsmöglichkeiten an. Unter Auflastung erhalten Sie hierzu detaillierte Informationen. Gerne können Sie auch Ihre Anfrage über das fahrzeugspezifische Kontaktformular stellen.
- Einbau der Zusatzluftfederung:Eine Zusatzluftfederung wird an der Hinterachse nachgerüstet und ergänzt die Serienfederung.
- Anhebung der Achslast:Die Zusatzluftfederung trägt das zusätzliche Gewicht und ermöglicht so eine Erhöhung der zulässigen Hinterachslast (bei Nutzung geeigneter Felgen).
- Anpassung des zulässigen Gesamtgewichts:Durch die höhere Achslast und die Fähigkeit des Zusatzluftfederungssystems, das erhöhte Gewicht zu tragen, kann das zulässige Gesamtgewicht des Wohnmobils angehoben werden, z. B. beim Fiat Ducato auf bis zu 4.700 kg.
- Benötigte Schritte:Für die Auflastung ist ein zusätzliches technisches Gutachten und eine Abnahme durch den TÜV erforderlich.
- Die entsprechende Dokumentation muss bei der Zulassungsstelle eingetragen werden.
- Falls eine Erhöhung der Hinterachslast über das serienmäßige Maß hinaus notwendig ist, müssen unter Umständen auch Reifen und Felgen mit höherer Traglast montiert werden.
- Mehr Zuladung:Sie können mehr Ausrüstung mitnehmen, wie z. B. Fahrräder, SUP-Boards, Vorzelte oder weitere Zubehörteile.
- Verbesserter Fahrkomfort:Die Zusatzluftfederung kann das Fahrverhalten stabilisieren, das Aufschaukeln reduzieren und das Fahrzeug ruhiger machen.
- Einstellbares Niveau:Die Zusatzluftfederung ermöglicht es, das Fahrzeugniveau über einen Kompressor anzupassen um das Heck anzuheben, oder abzusenken.
Grundvoraussetzungfür die Auflastung eines Fiat Ducato oder baugleichen Fahrzeuges mit Eurochassis (Heavy)auf 4700 kg ist die Montage unserer Zusatzluftfederung. Da in diesem Fall auch die Hinterachse (auf 2600kg) aufgelastet werden muss, kann es sein, dass ebenfalls eine neue Rad-/Reifenkombination notwendig ist.
Die Traglast der Reifen als auch der Felgen muss die Hälfte der angestrebten Achslast aufweisen.
Das Zuggesamtgewicht des Fahrzeuges bleibt bei einer Auflastung unberührt.
Dadurch kann es sein, dass sich die Anhängelast durch die Auflastung verringert.
Beispiel:
Zuggesamtgewicht: 5500kg
Vor der Auflastung: 3500kg + 2000kg = 5500kg
Zugfahrzeug: 3500kg
Anhängelast: 2000kg:
Zuggesamtgewicht: 5500kg
Nach der Auflastung: 4090kg + 1410kg = 5500kg
Zugfahrzeug: 4090kg
Anhängelast: 1410kg
Zusätzlich ist noch der D-Wert der Anhängerkupplung zu berücksichtigen. Der D-Wert ist das Maß für die Festigkeit der Zugvorrichtung, der nach einer feststehenden Formel berechnet wird. Allerdings spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Ratgeber: Anhängerkupplung Wohnmobil Ratgeber
Der Einbau einer Zusatzluftfederung AirLift Maxi ist von versierten Monteuren schnell erledigt. Je nach Fahrzeugtyp sind Montage, TÜV-Abnahme und Einweisung durch den Monteur in einem Arbeitstag erledigt. Der Fahrzeugbesitzer muss dann noch die Änderung bei seine Zulassungsstelle in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen.
Da jetzt die Hinterachse einer höheren Belastung ausgesetzt werden kann, muss sowohl die Felge, als auch der Reifen die notwendige Traglast besitzen. Dies muss nachweisbar sein. Liegt vom Felgenhersteller kein Gutachten vor, muss eine neue Rad-/Reifenkombination mit passendem Gutachten montiert werden.
Die Traglast der Reifen als auch der Felgen muss die Hälfte der angestrebten Achslast aufweisen.
Unsere Luftfederung AirLift wird schon seit den 1980er Jahren produziert. Bei Bedarf können wir Ihnen gerne eine Bestätigung zur Markteinführung der Luftfederung zukommen lassen.
Mehr zum Thema Wohnmobil Oldtimer auflasten finden Sie in unserem Ratgeber Ratgeber Wohnmobil Oldtimer
Die LINNEPE QuickLift Hydraulik kann Schräglagen von bis zu 4° ausgleichen und sorgt damit für einen sicheren und komfortablen Stand des Fahrzeugs.
Beim Einbau dieser Komponenten handelt es sich um eine Fahrwerksveränderung. Diese muss von einem Sachverständigen begutachtet werden und ist eintragungspflichtig.
Wir empfehlen den Druck in der Zusatzluftfederung vor Nutzung eines Hubstützensystems auf das Minimum zu reduzieren. Vorteil: Das Fahrzeug steht dann tiefer und die Stützen haben einen größeren effektiven Hub. Das ermöglicht den Ausgleich von größeren Schräglagen.